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Souveränität


Das regt mich auf!

Wie Sie in schwierigen Situationen souverän bleiben können.

Was heisst das eigentlich Souveränität?

Das Wort stammt vom französischen Wort souverain und vom lateinischen superanus = „darüber befindlich, überlegen“, Super bedeutet im Lateinischen „oben, auf, darüber“  und steht für die sichere oder überlegene Beherrschung einer Aufgabe.

Der Begriff Souveränität wird daher überwiegend mit dem Auftreten oder dem selbstsicheren Verhalten eines Menschen in Verbindung gebracht.  Ein souveräner Mensch lässt sich also von anderen nicht so schnell nervös machen. Er bleibt ruhig und gelassen. Von außen betrachtet steht er über der Situation.

Im beruflichen Kontext ist souveränes Auftreten unverzichtbar. Gleich ob Sie eine Führungskraft sind oder als Angestellter in einer Abteilung arbeiten, durch souveränes Auftreten und Verhalten fällt der Umgang mit Kollegen leichter und das Durchsetzen der eigenen Belange wird einfacher.

Souveränität bedeutet nicht, perfekt zu sein oder uneingeschränkt Macht auszuüben. Wer pedantisch ist oder im zwischenmenschlichen Umgang Dominanz verkörpert, versteckt hinter diesem Verhalten meist nur die eigene Unsicherheit

Souveränität bedeutet also auch, das Bestmögliche zu tun und in dieser Gewissheit immer wieder loslassen zu können. Souveränität zeigt, dass Sie eigenständig und selbstbestimmt denken, fühlen und handeln. Gerade in schwierigen Situationen beweisen souveräne Menschen Eigeninitiative, weil sie ihre Ziele, ihre Werte, ihre Ethik kennen und diese begeistert verfolgen. Souveräne Menschen verfügen über die notwendigen fachlichen und sozialen Kompetenzen. Sie begegnen aufgrund positiver persönlicher Erfahrungen und gesichert durch ein persönliches Wertefundament den Herausforderungen des Lebens gelassen. Dies alles geschieht auf der Basis eines wertvollen und dadurch souveränen Umgangs mit anderen Menschen.

Souveränität heißt, den Überblick zu haben, zu beobachten und wahrzunehmen. Manchmal eine Richtung vorzugeben, von Zeit zu Zeit aber auch einfach nur dahinzugleiten.

Souveränität bedeutet, Energie zu spenden für andere und Kraft aufzunehmen, um auftauchende Hindernisse geschmeidig oder elegant zu überwinden. Souveräne Menschen tun genau dies, sind bewegende Beispiele und engagierte Vorbilder. Sie bewirken Vieles und prägen ihr Umfeld in entscheidendem Maße positiv.

Entscheiden Sie sich bewusst für Souveränität und damit für:

  • kreatives Vorausblicken statt mühsames Hinterherlaufen,
  • Teamgeist statt Einzelkämpfer,
  • Aufrichtiges Interesse für andere statt Egoismus,
  • Mitreißender Visionär sein statt Träumer,
  • Mutige Veränderung statt starrem Festhalten,
  • Innovation statt Ausruhen in der Komfortzone,
  • Förderndes Miteinander statt aufreibendes Gegeneinander,
  • Wertschätzung statt Verachtung,
  • Begeisterungsfähigkeit statt Frustration,
  • Kommunikation statt Konfrontation,
  • Vertrauen statt Misstrauen,
  • Eigendisziplin statt Verbissenheit.

Wie sieht Souveränität aus?

Ein souveräner Mensch ist emotional stabil und strahlt dadurch Sicherheit aus.

Ein souveräner Mensch ist frei von der Meinung anderer. Er betrachtet eine Situation und bildet sich seine eigene Meinung auf die er auch vertraut.

Souveränität bedeutet auch, sich über seine Stärken und Schwächen im Klaren zu sein.

Souveränität ist nicht auf sich selbst bezogen. Sie wird erst durch den Umgang mit anderen Menschen wirklich deutlich.

Wie können Sie in diese Souveränität kommen?

  • Werden Sie sich klar darüber, wer Sie sind und was Sie wollen und welche Ziele sie haben. Sie   brauchen innere Stabilität die verankert ist in der Flexibilität, allen Lebens-Herausforderungen auf eine adäquate Weise zu begegnen.
  • Das bedeutet in allem, selbst zu Denken und das Denken nicht nur geschehen zu lassen. Bewusst und selbst und ständig zu denken ist eine grosse Herausforderung, denn „es“ – das Gehirn, denkt von alleine. Dazu ist es uns ja auch gegeben: dass es denkt, alles koordiniert was im Körper abläuft, ohne dass ich das bewusst tun muss, dass es die Wahrnehmung steuert und in das Denken einfliessen lässt. Das ist schon ein Thema für sich. Hier ist das bewusste Denken ein wichtiges Steuerungselement für Souveränität.
  • Trainieren Sie die Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen und heilend auf die eigenen Verletzungen einzuwirken. Sie können die eigenen Aengste beherrschen und verringern. Sicherheit können Sie sich nur selbst geben.
  • Sie üben die Fähigkeit ein, ruhig zu bleiben und die eigene Reaktion zu mässigen.
  • Sie lernen, sich mit sich selbst, den eigenen Problemen und Sorgen auseinander zu setzen, Lösungen zu finden und Verwirrtheit auf den richtigen Weg zu bringen.
  • Sie lernen, Unbehagen zu ertragen um des eigenen Wachstums willen. Sie lernen, sich selbst nicht im Wege zu stehen und sich zu überwinden.
  • Sie lernen, ihre Beharrlichkeit dafür einzusetzen
  • Sie können sich mit sich selbst konfrontieren und daraus ihr Leben gestalten. Dazu beschäftigen Sie sich mit Ihren Werten und Ihrer Ethik, die Sie in Ihrem Leben leben wollen.

Hierzu ein paar Stichworte für Werte und Ethik:

  • Achtung,
  • Wertschätzung,
  • Freundlichkeit,
  • Respekt,
  • Tapferkeit,
  • Neugierde,
  • Fairness,
  • die Fähigkeit zu vergeben,
  • Dankbarkeit,
  • Humor und
  • Güte

sowie ein starkes Gefühl für die Bedeutung des Lebens.

Daraus entsteht eine innere Zufriedenheit, die Souveränität ausstrahlt. Wer zufrieden ist holt aus sich selbst heraus seine Leistungsfähigkeit und steigert damit die Qualität seines Lebens.

Mit allem beginnen Sie bei sich selbst und bringen dies zuerst sich selbst gegenüber zum Ausdruck.

Wollen Sie souverän werden, können Sie diesen Weg der Entwicklung einer ausgereiften Persönlichkeit gehen und die Souveränität wird das Geschenk auf dem Weg werden, weil sie Ihnen dann zufällt. Sie bemerken es, wenn Ihre Souveränität herausgefordert wird. Auch wissen Sie in solchen schwierigen Situationen, an welcher Stelle sie weiter trainieren können. So schöpfen Sie Kraft und Energie aus schwierigen Situationen und setzen die Energie für sich und andere wieder ein. Sie engagieren sich weil Sie Freude an der Aufgabe haben.

Hier ein paar Uebungen, Anspannung loszulassen:

Der Kiefer

Sie merken, dass Sie angespannt sind? Lenken Sie ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Kiefer. Spüren Sie, wie hart und fest es dort ist, wie Sie die Zähne aufeinander beissen? Atmen Sie tief durch und lockern Sie den Kiefer, lassen Sie den Unterkiefer fallen, entspannen Sie.

Atem

Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem. Nehmen Sie keinen Einfluss, sondern beobachten Sie das Ein- und Ausatmen. Verinnerlichen Sie das Gefühl, dass es (das Leben) Ihnen den Atem schenkt, ohne dass Sie es bemerken, dass es Sie beatmet, damit Sie leben. Welch in Geschenk. Und wenn Ihnen jetzt danach ist, einfach einmal tief Luft zu holen, dann tun Sie das. Und wenn Sie es jetzt noch schaffen, beim Ausatmen zu lächeln, bewusst zu lächeln, werden Sie merken, Sie sich beruhigt haben.

Atemübung

Einatmen durch die Nase, einen Moment innehalten und durch den Mund den Atem wieder ausfliessen lassen bis es nicht mehr geht, einen Moment innehalten und durch die Nase wieder einatmen, einen Moment innehalten und durch den Mund den Atem wieder ausfliessen lassen… fünf mal wiederholen. Das Leben atmet sie, sie können sich darauf verlassen, dass der Atem fliesst, sie spüren es, wenn sie ihm so folgen… Das Leben ist auf Ihrer Seite!